Die Dozenten

Die Ensembles werden auch 2018 wieder von renommierten Dozentinnen und Dozenten intensiv begleitet.

 

Hatto Beyerle konzertierte als Bratschist und Kammermusiker weltweit mit den Wiener Solisten, dem Alban Berg Quartett und dem Vienna Chamber Ensemble und unterrichtet regelmäßig Viola und Kammermusik in Wien (mdw), Cincinnati (CCM), Hannover (HMTMH), Basel (MAB) und Fiesole (Florenz). Hatto Beyerle begleitet Meisterkurse in Europa, Asien und den USA. Heute lebt der passionierte Musiker im deutschen Benthe. Er ist Begründer und – gemeinsam mit Prof. Johannes Meissl – künstlerischer Leiter der European Chamber Music Academy (ECMA).

Foto: Gerard Spee

 

 

 

Avedis Kouyoumdjian wurde mit zwölf Jahren als jüngster Student im Hauptfach Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen. 1981 gewann er den 6. Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien. Seither tritt er als Solist und Kammermusiker in namhaften Konzertsälen weltweit auf. Er musizierte mit bekannten Orchestern und nahm an vielen internationalen Festivals teil. Avo Kouyoumdjian ist Juror bei internationalen Wettbewerben, sowie Leiter zahlreicher Meisterkurse im In- und Ausland. Es erschienen weltweit zahlreiche Tonträger, auf denen seine Klavierkunst dokumentiert ist. Der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist er bereits seit 1987 mit einem Lehrauftrag verbunden. Er ist Mitbegründer des Joseph Haydn Institutes für Kammermusik und Spezialensembles und Initiator und Gründer des Internationalen Joseph Haydn Kammermusik-Wettbewerbes an der mdw.

 

 

 

Als Violinist des Artis Quartetts Wien ist Johannes Meissl regelmäßig in berühmten Konzertsälen und bei bedeutenden Festivals unterwegs. Er erhielt im Laufe seiner Karriere als Violonist zahlreiche Preise, z.B. den Grand Prix du Disque, Diapason d'Or und den Deutschen Schallplattenpreis für seine mehr als 35 Aufnahmen. Johannes Meissl doziert als Professor an der mdw, ist Leiter des Joseph Haydn Instituts für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik und künstlerischer Leiter der isa. Gemeinsam mit Hatto Beyerle leitet er als künstlerischer Direktor die European Chamber Music Academy (ECMA). In seinen künstlerischen und pädagogischen Aktivitäten sucht er die Verbindung zu verschiedenen Bereichen der darstellenden Kunst, der Literatur, Kulturgeschichte, Musikanalyse und Philosophie. Viele seiner Studierenden sind PreisträgerInnen bei internationalen Wettbewerben, etwa beim ARD Wettbewerb München. In den letzten Jahren widmet sich Johannes Meissl dem Dirigieren und tritt regelmäßig mit verschiedenen Orchestern in Europa und Japan auf.

 

 

Peter Schuhmayer ist Gründungsmitglied und Primarius des Artis-Quartett Wien. Dozent für Kammermusik und Violine an der mdw in Wien. 1993-98 Gastprofessor für Kammermusik an der KUG.

Meisterkurse am Royal College London, Eastman, Yale, Chapelle Musicale, Sibelius Helsinki, Geidai Tokio, Cincinnati, Beijing, Shanghai, SNU Seoul, ISA, Kuhmo, MISQA, Norfolk, Casals.


Studium bei J.Suk, H.Binder, A. Staar, H. Beyerle und beim LaSalle Quartett. 1980–1985 Mitglied der Wiener Streichersolisten und Gasttätigkeit bei den Wiener Philharmonikern unter Böhm,Karajan,Kleiber, Solti, Abbado, Muti etc..

 

 

Der Pianist und Komponist Hyung-ki Joo wurde als Kind südkoreanischer Eltern in England geboren. Er besuchte ab dem Alter von zehn Jahren die Yehudi Menuhin School und setzte seine Studien später an der Manhattan School of Music in New York fort.
Seit seinem Debüt unter Yehudi Menuhin konzertierte er als Solist und Kammermusiker auf allen fünf Kontinenten. Zu seinen Kammermusik-Partnern zählten Gilles Apap, Renaud Capuçon, Michael Collins, Martin Fröst, Janine Jansen, Dame Felicity Lott, Mischa Maisky, Julian Rachlin, das Belcea Quartet und Mitglieder des Alban Berg Quartetts, des Artis Quartetts, und des Ebène String Quartets.
Die Werke des Komponisten Hyung-ki Joo wurden von Symphonieorchestern wie zum Beispiel den New Yorker Philharmonikern und dem London Philharmonic Orchestra, Ensembles sowie auch diversen Solisten aufgeführt. Seine Kompositionen werden bei der Universal Edition und Modern Works verlegt.

 

Born in Israel, David Dolan studied at the Music Academy in Jerusalem before joining Leon Fleischer’s class (Peabody Conservatory, Baltimore) and Claude Frank’s in New York. As a concert pianist, he has performed solo and chamber music concerts, including radio & TV projects worldwide. His activity is focused also on reviving the art of classical improvisation, heading the Centre for Creative Performance & Classical Improvisation at the Guildhall School in London. Professor Dolan teaches Classical Improvisation and its applications, piano and chamber music at the Guildhall & Yehudi Menuhin Schools. His masterclasses & workshops take place worldwide (including the Juilliard School, New England Conservatory, Paris and Geneva conservatoires, Verbier Festival, Jerusalem & Tel Aviv Academies, Moscow Tchaikovsky Conservatoire, the Australian National Academy of Music among others). An associate fellow of Clare Hall College, Cambridge University, David is a part of a collaborative research project on creativity in performance and a European initiative to re-introduce classical improvisation in Europe’s conservatoires. 

 

 

Cornelia Szabó-Knotik: ao. Univ. Prof. für historische Musikwissenschaft (Habilitation Graz 1996) am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (2002-2016: Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik) und seit 2016 Studiendekanin für wissenschaftliche Studien an der mdw.  Forschungsinteressen betreffen den ästhetischen Gehalt und die sozio-kulturelle Bedeutung von Musik als vielschichtiges Feld von Bedeutungen, die für Musikleben und kulturelles Gedächtnis wichtig sind (z.B. Topos „Musikstadt Wien“), einschließlich der Bedeutung von Medien (Film) für die Befassung mit der musikalischen Tradition.

 

 

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