Leon Botstein

 

 

LEON BOTSTEIN – KÜNSTLERISCHER LEITER DES CAMPUS GRAFENEGG 2018

Leon Botstein, geb. 1946 in Zürich, ist seit 1992 Musikdirektor und Chefdirigent des American Symphony Orchestra, von 2003-2011 übte er diese Funktionen auch beim Jerusalem Symphony Orchestra aus. Er ist ein weltweit gefragter Gastdirigent, dirigierte u.a. das St. Petersburger Mariinsky Orchester, die Los Angeles Philharmonics oder das London Symphony Orchestra. Er ist Gründer und künstlerischer Ko-Direktor des Bard Music Festival und Leiter des dort beheimateten Orchestra Now. Botstein ist bekannt für sein kontextbezogenes Herangehen an Musik und seinen Spürsinn für qualitativ hochwertige Werke, die bisher vom Spielplan des internationalen Klassik-Betriebs unentdeckt blieben. Oder, wie es Steve Smith in der New York Times ausdrückte: “When it comes to ambitious, fearless orchestral programming there is Leon Botstein... and then there is everyone else.” Zahlreiche Aufnahmen ua. mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem American Symphony Orchestra und BBC Symphony Orchestra sprechen für Botsteins Einsatz für wenig gespieltes Repertoire, seine Aufnahme mit dem London Symphony Orchestra von Gavriil Popovs epischer Symphonie Nr. 1 und Schostakowitschs Thema and Variationen, Op. 3 erhielt eine Grammy-Nominierung in der Kategorie «Beste Orchester-Aufführung». Botstein ist zudem ein innovativer Musikpädagoge und als Präsident des New Yorker Bard Colleges und Vorstandsvorsitzender der Central European University in Budapest eine gewichtige Stimme der New Yorker kulturellen und medialen Szene. Zu seinen wichtigsten musik- und kulturwissenschaftlichen Werken zählen The Complete Brahms (Norton) und Judentum und Modernität (Böhlau) sowie die Herausgabe der renommierten Musikzeitschrift The Musical Quarterly.

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