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Schloss Grafenegg

Grafenegg ist die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich.

Geschichte

Vor 700 Jahren klapperte die Mühle am Kamp, die erste Ansiedlung auf Grafenegger Boden. Drei Menschengenerationen später stand hier schon ein befestigter Hof mit Ringmauer und Wassergraben, einige Jahrzehnte danach übernahm jenes Geschlecht das Anwesen, von dem es bis heute seinen Namen hat: Ulrich von Grafeneck war aber nur kurze Zeit Inhaber, ehe eine wechselvolle Besitzerfolge Um- und Ausbauten mit sich brachte, an denen sich die Geschichte von Jahrhunderten ablesen lässt.

Nach der Zurückstellung aus sowjetischer Verwaltung, begann die Renovierung der in Mitleidenschaft gezogenen Bausubstanz. Seit 1971 ist das wiedererstandene Grafenegg auch kulturelle Begegnungsstätte – und das 21. Jahrhundert beginnt mit einer weiteren Ausbauphase der bedeutendsten Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich.

Sie möchten mehr erfahren über die bewegende Geschichte rund um Schloss Grafenegg? Dann freuen wir uns, Sie bei einer Schlossbesichtigung und/oder einer geführten Schloss- und Parkführung willkommen zu heißen.

Führungen

Schloss Grafenegg bei einer Führung erkunden


Schloss Grafenegg hat eine lange Geschichte von der Mühle am Kamp bis zu einem internationalen Festivalstandort. Bei der Schlossführung erhalten Sie Informationen über die Entstehung und die architektonischen Besonderheiten des Schlosses.

Bei der Parkführung erfahren Sie mehr über den Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts sowie über den ursprünglichen Barockgarten.

 

 

 

Eintrittspreise Schloss
Eintritt Eintritt ins Schloss: 3 EUR Ermäßigung € 6,00
Familienkarte € 10,00
Senioren, Studenten und Schüler € 4,00
Mit der Niederösterreich-Card und der GRAFENEGG-Card frei
Schloss- und Arealführungen
Für Gruppen zzgl. Eintritt € 80,00

Gegen Voranmeldung
T: +43 (0)2735 2205-45


Individueller Besuch des Schlosses vor dem Konzert mit Konzertkarte zum Sondertarif von € 4,00.

Bei Veranstaltungen im Schloss sind nur Teile des Schlosses zur Besichtigung geöffnet.

Familie Metternich-Sándor

Ein geschichtlicher Rückblick


August Ferdinand Graf Breuner-Enckevoirth (1796-1877) hat Schloss Grafenegg in seiner heutigen Gestalt erbaut. Da sein Sohn August Johann (1828-1894) nur Töchter hatte, gelangte Grafenegg durch Eheschließung der ältesten Tochter Maria (1856-1929) mit Viktor II. Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey (1847-1923) in dessen Familie.

Als zweiter Sohn des III. Herzogs von Ratibor und Fürsten von Corvey (1879-1945) wurde Franz Albrecht (1920-2009) von seiner Großtante Clementine Prinzessin von Metternich-Sándor (1870-1963) adoptiert, einer Enkelin des österreichischen Staatskanzlers Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich-Winneburg (1773-1859), der mit dem Wiener Kongress im Jahr 1815 die europäische Geschichte maßgeblich beeinflusste.

Da sein älterer Bruder, Viktor Erbprinz von Ratibor und Corvey schon mit 23 Jahren, 1939 im zweiten Weltkrieg fiel, erbte Franz Albrecht Metternich-Sándor nach dem Tod seines Vaters 1945 die deutschen, österreichischen sowie ungarischen Besitzungen. 1971 begründete er die Tradition, in Grafenegg bedeutende Kulturereignisse und Ausstellungen zu veranstalten.

Der heutige Besitzer der Schlossanlage Grafenegg, Tassilo Metternich-Sándor (*1965), verheiratet mit Clarissa Gräfin zu Toerring-Jettenbach, leitet die Betriebe Schloss Grafenegg.

Gutsverwaltung Metternich