Reformationssymphonie
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich · Tomáš Netopil · Fedor Rudin
BACH / SCHOSTAKOWITSCH / MENDELSSOHN BARTHOLDY
Besetzung
- Orchester Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
- Dirigent Tomáš Netopil
- Violine Fedor Rudin
Programm
- 00:11:00 Johann Sebastian Bach
- 00:30:00 Dmitri Schostakowitsch
- - Pause -
- 00:27:00 Felix Mendelssohn Bartholdy
Rahmenprogramm
Bustransfer
ReformationssymphonieIn Kürze verfügbar
ab 13/05/2026 Mi 09.00 UhrEinführung
Ulla PilzInformationen zum Kartenkauf
Dieses Konzert ist ab 13.05.2026 exklusiv im Samstags-Abonnement 2026/27 erhältlich. Mitglieder des Freundeskreis Grafenegg (Grafenegg Card und Fördernde Mitglieder) können ab 19.08.2026 Einzelkarten erwerben. Der allgemeine Verkaufsstart beginnt am 26.08.2026.
Ermäßigungen
Tickets auf shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit oeticket-Verkauf in NÖ und Wien mit bis zu 10% Ermäßigung als Raiffeisen Konto-Inhaber:in.
Alle unter 26 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung auf den Ticketpreis (buchbar online oder in den Kartenbüros).
Mit gültigem Behindertenpass erhält man 50 % Ermäßigung, eine eingetragene Begleitperson kann das Konzert gratis besuchen (nur in den Kartenbüros buchbar).
Beschreibung
«Ein feste Burg ist unser Gott»: Die Worte stammen von Martin Luther persönlich, die Melodie von seinem musikalischen Mitstreiter Johann Walter, den weit verbreiteten Satz hat später Johann Sebastian Bach besorgt. Das Lied besitzt enorme Symbolkraft für die Reformation und den protestantischen Glauben. 1830 wurde die Confessio Augustana, das Augsburger Bekenntnis, 300 Jahre alt. Aus diesem Anlass schrieb Felix Mendelssohn seine chronologisch zweite, aber erst posthum als Nummer fünf veröffentlichte Symphonie. In dieser zitiert er nicht nur den genannten Choral, sondern auch das sogenannte «Dresdner Amen», eine Kadenzformel der Kirchenmusik, die Richard Wagner später in seinem «Parsifal» als Gralsmotiv verwendet. Unerschütterlich geglaubt hat Mendelssohn freilich vor allem an Bach: Dessen großes sechsstimmiges Ricercar, eine kunstvolle Fuge aus dem «Musikalischen Opfer» in der Instrumentierung Anton Weberns, bildet im Konzept des Dirigenten Tomáš Netopil zusammen mit der «Reformationssymphonie» den Rahmen für Dmitri Schostakowitschs zweites Violinkonzert. Auch damals, 1967, wird ein großes Jubiläum gefeiert: der 50. Jahrestag der Oktoberrevolution. Debütant Fedor Rudin übernimmt den Solopart in diesem großartig verinnerlichten Werk, dem klingenden Dokument einer Verweigerung.
Abonnements
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Begleiten Sie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich mit seinem Chefdirigenten Fabien Gabel und anderen Gästen musikalisch durch die Saison 26/27!